Sie möchten Ihren Garten anlegen lassen und fragen sich, wie das Ganze am Bodensee Schritt für Schritt abläuft? Ein neuer Garten ist ein Projekt, das Vorfreude weckt und gleichzeitig viele Fragen aufwirft. Wie beginnt man? Wer plant, wer baut, wer kümmert sich später um die Pflege? Bei CW gardenart in Horn begleiten wir Sie von der ersten Idee bis zum letzten gepflanzten Strauch. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie ein Gartenprojekt typischerweise verläuft, was die Kosten beeinflusst und worauf es in unserer Region zwischen Thurgau und Bodensee besonders ankommt.
Schritt für Schritt: Vom Erstgespräch zum fertigen Garten
Jedes Gartenprojekt beginnt mit einem persönlichen Erstgespräch. Wir kommen zu Ihnen vor Ort, schauen uns das Grundstück gemeinsam an und hören zu: Wie möchten Sie Ihren Garten nutzen? Soll er ein Rückzugsort zum Entspannen werden, ein Spielraum für die Kinder oder ein Ort zum Geniessen und Einladen? Bei diesem Termin entstehen erste Ideen, und wir lernen uns kennen.
Auf das Gespräch folgt die Planung und der Entwurf. Hier halten wir fest, wo Wege, Sitzplätze, Rasenflächen, Beete oder Wasserelemente entstehen sollen. Sie erhalten ein nachvollziehbares Konzept, das Ihre Wünsche mit den Gegebenheiten des Grundstücks verbindet, inklusive Vorschlägen zu Materialien und Pflanzen. Ein klassischer Familiengarten von wenigen hundert Quadratmetern lässt sich in dieser Phase oft in zwei bis drei Terminen festzurren, während ein Hanggrundstück mit Mauern und Treppen mehr Abstimmung braucht.
Steht der Plan, beginnt die Umsetzung im Garten: Erdarbeiten, das Anlegen von Wegen und Plätzen, Mauern, Zäune oder ein neuer Sitzbereich. In dieser Phase nimmt Ihr Garten Form an. Die reine Bauzeit für einen mittelgrossen Garten liegt erfahrungsgemäss bei zwei bis vier Wochen, je nach Wetter, Umfang und Lieferzeiten für Materialien wie Naturstein oder Pflanzen. Danach folgt die Bepflanzung, vom Rasen über Stauden und Hecken bis zu Bäumen. Wir wählen Pflanzen, die zum Standort, zum Licht und zum Boden passen, damit sie über Jahre Freude machen.
Den Abschluss bildet die Pflege. Ein Garten ist lebendig und verändert sich mit den Jahreszeiten. Auf Wunsch übernehmen wir die regelmässige Pflege, damit Ihr Garten dauerhaft gepflegt und gesund bleibt. Einen Überblick über unser gesamtes Angebot finden Sie unter Leistungen.

Vom Plan zur Baustelle
Boden und Klima am Bodensee: Was den Unterschied macht
Wer am Bodensee einen Garten anlegen möchte, profitiert vom milden Seeklima. Der See wirkt wie ein Wärmespeicher, mildert Spätfröste im Frühjahr und sorgt für eine vergleichsweise lange Vegetationsperiode. Das begünstigt eine breite Pflanzenauswahl, von mediterran anmutenden Gehölzen bis zu üppigen Staudenbeeten.
Anspruchsvoller ist der Boden. In weiten Teilen von Thurgau und am unteren Bodensee dominiert schwerer, lehmiger Boden, der Wasser speichert und im nassen Zustand zur Verdichtung neigt. Das hat zwei praktische Folgen: Erstens lohnt sich oft eine Drainage oder eine durchdachte Geländemodellierung, damit nach Starkregen kein Wasser auf Sitzplätzen oder im Wurzelbereich steht. Zweitens müssen Pflanzen zum Boden passen, denn ein staunässeempfindliches Gehölz verträgt lehmigen Untergrund schlecht. Wir prüfen den Boden deshalb vor der Pflanzplanung und bereiten ihn bei Bedarf mit Sand, Kies oder humosem Material auf. Auch bei der Wahl der Pflästerung und der Materialien spielt der Untergrund eine Rolle, denn ein sauberer, frostsicherer Aufbau entscheidet darüber, ob Beläge über Jahre eben bleiben.
Jede Pflanze am richtigen Ort

Die richtige Jahreszeit für Ihr Gartenprojekt
Bauarbeiten wie Wege, Mauern oder Erdarbeiten lassen sich am Bodensee fast ganzjährig ausführen, solange der Boden nicht gefroren oder durchnässt ist. Für die Bepflanzung gelten dagegen klare Fenster. Frühling und Herbst sind die klassischen Pflanzzeiten, weil der Boden feucht und mild ist und die Pflanzen vor Sommerhitze oder Winterkälte gut einwurzeln. Rasen lässt sich im Frühjahr und ab Spätsommer am besten etablieren. Wenn Sie zwischen Aussaat und schnellem Ergebnis abwägen, hilft unser Beitrag zum Vergleich von Rasen-Ansaat und Rollrasen bei der Entscheidung. Planen Sie ein grösseres Projekt, empfiehlt es sich, die Planung über den Winter zu legen, damit im Frühjahr direkt gebaut werden kann.
Was die Kosten beim Garten anlegen am Bodensee beeinflusst
Eine pauschale Antwort auf die Frage nach dem Preis gibt es nicht, und das aus gutem Grund: Jeder Garten ist anders. Mehrere Faktoren wirken sich auf den Aufwand aus:
- Grösse und Geländeform: Ein ebenes Grundstück lässt sich anders bearbeiten als ein Hang mit Höhenunterschieden.
- Umfang der Bauarbeiten: Wege, Mauern, Treppen oder ein Sitzplatz aus Naturstein erfordern mehr als eine reine Rasen- und Beetfläche.
- Materialwahl: Ob Kies, Pflastersteine, Holz oder Naturstein, die gewählten Materialien beeinflussen den Aufwand spürbar. Ähnliches gilt beim Vergleich von Naturstein- und Betonmauern.
- Bepflanzung: Junge Pflanzen wachsen über die Zeit zusammen, grössere Gehölze sind sofort wirkungsvoll, kosten aber mehr.
- Zustand des Grundstücks: Muss zuerst Bestehendes entfernt oder der lehmige Boden vorbereitet werden, kommt zusätzliche Arbeit hinzu.
Im persönlichen Gespräch und nach der Planung erhalten Sie von uns eine transparente Offerte, die auf Ihr konkretes Projekt zugeschnitten ist, ohne Überraschungen.

Wege, die verbinden
Alles aus einer Hand, seit 2004 in der Region
Seit 2004 sind wir als inhabergeführter Betrieb in der Region tätig. Der grosse Vorteil: Bei CW gardenart erhalten Sie alles aus einer Hand. Planung, Bau und Pflege liegen bei demselben Ansprechpartner, der Ihr Projekt von Anfang an kennt. Das spart Abstimmungsaufwand und sorgt für ein stimmiges Ergebnis. Wir sind in Horn, Arbon, Romanshorn, Rorschach, Goldach, Steinach und Umgebung zu Hause und kennen die Gegebenheiten vor Ort. Mehr zu unserer Arbeit in der Nachbarschaft erfahren Sie etwa auf unserer Seite zur Gartengestaltung in Arbon.
Möchten Sie Ihr Gartenprojekt in Angriff nehmen? Vereinbaren Sie einen kostenlosen Vor-Ort-Termin, wir schauen uns Ihr Grundstück gemeinsam an und besprechen Ihre Ideen unverbindlich. Rufen Sie uns an unter 076 488 44 15 oder schreiben Sie uns über das Kontaktformular. Wir freuen uns auf Ihren Garten.
Wer naturnah gärtnern möchte, findet bei Pro Natura weiterführende Anregungen zum naturnahen Garten.
Häufige Fragen
Von der Planung bis zur fertigen Bepflanzung sollten Sie für einen mittelgrossen Garten mehrere Wochen einrechnen. Die reine Bauphase liegt oft bei zwei bis vier Wochen, abhängig von Umfang, Wetter und Lieferzeiten für Materialien und Pflanzen. Bei Hanggrundstücken oder umfangreichen Bauarbeiten kann es entsprechend länger dauern. Im Erstgespräch erhalten Sie eine realistische Zeitschätzung für Ihr Projekt.
Bauarbeiten lassen sich fast ganzjährig ausführen, solange der Boden nicht gefroren oder durchnässt ist. Für die Bepflanzung sind Frühling und Herbst ideal, weil die Pflanzen bei mildem, feuchtem Wetter gut einwurzeln. Wer im Frühjahr loslegen will, legt die Planung am besten über den Winter.
Entscheidend sind Grösse und Geländeform, der Umfang der Bauarbeiten, die Materialwahl, die Bepflanzung und der Zustand des Grundstücks. Ein ebener Rasengarten ist günstiger als ein Hang mit Natursteinmauern und Treppen. Eine verbindliche Offerte erstellen wir nach der Planung, zugeschnitten auf Ihr konkretes Projekt. Einen Überblick über alle Leistungen finden Sie unter Leistungen.
Das hängt von der Gemeinde und vom Vorhaben ab. Reine Bepflanzung und Rasenflächen sind in der Regel bewilligungsfrei, während Stützmauern ab einer gewissen Höhe, feste Bauten, Pools oder Gartenhäuser oft bewilligungspflichtig sind. Die Vorgaben unterscheiden sich zwischen den Thurgauer und St. Galler Gemeinden. Wir prüfen das für Ihr Projekt und unterstützen Sie bei den nötigen Schritten.
Der schwere, lehmige Boden in Teilen von Thurgau und am Bodensee speichert Wasser und neigt zur Verdichtung. Ohne durchdachten Aufbau kann das zu Staunässe und unebenen Belägen führen. Wir prüfen den Boden vor der Pflanzplanung und bereiten ihn bei Bedarf auf, damit Pflanzen gedeihen und Beläge eben bleiben. Auch bei der Materialwahl für die Pflästerung spielt der Untergrund eine Rolle.

